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Dienstag, 24.10.2017

Tobias (17 Jahre)

Hallo ihr da im Internet. Ich stelle mich mal kurz vor. Ich heiße Tobias und habe meinen Realschulabschluss in der Joseph Beuys Gesamtschule gemacht. Zunächst wollte ich mich als Garten- und Landschaftsbauer bewerben, aber das ist nicht so gut gelaufen. Meine Nachhilfelehrerin gab mir den Tipp ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) zu absolvieren. So habe ich mich her im Naturschutzzentrum Bruchhausen beworben, weil ich mehr über die Arbeit mit Pflanzen erfahren wollt. Besonders gut gefällt mir die Arbeit, wenn wir i den Wald gehen, und dort Teiche anlegen oder Wege freischneiden.

Euer Tobi 

Christopher (20 Jahre)

 

Hallo ihr da draußen,

mein Name ist Christopher Günther. Ich bin 20 Jahre alt und habe vor kurzer Zeit mein Abitur bestanden. Daraufhin wollte ich das kommende Jahr zur endgültigen Orientierung des Studienganges nutzen wollte. Ich hörte von einem Freund, dass er vor 5 Jahren ein FÖJ im Naturschutzzentrum Bruchhausen absolviert hat, welches durch seine günstige Lage (10 Minuten Fußweg) und die ansprechenden Aufgabenfelder (Forstarbeit, Tiere, Teichhege) überzeugte.

Auch nach Beginn des freiwilligen Jahres steigt zunehmend die Begeisterung für die hauptsächlich praktische Arbeit an der frischen Luft, auch die Pausen werden in der Regel draußen verbraucht.

Sowohl die Chefin als auch die einjährige Berner-Sennenhund-Dame Emma sind für jeden Spaß zu haben und stehen einem bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite.

Wer sich für den Kontakt zu Tieren mit einer Prise Gartenarbeit interessiert, sollte das Naturschutzzentrum Bruchhausen als Anlaufpunkt für sein freiwilliges ökologisches Jahr anstreben.

 

Melanie 

Hallo miteinander,

 

Ich heiße Melanie und absolviere hier im Naturschutzzentrum Bruchhausen mein Freiwilliges Ökologisches Jahr. Mir war schon lange klar, dass ich nach der stressigen Abiturzeit ein Jahr lang etwas Handfestes tun möchte, das zu meiner Liebe zur Umwelt passt und mir etwas Zeit zum Luftholen gibt. Also die Listen vom LVR durchstöbert und Einsatzstellen rausgesucht!

 

Direkt an meinem Probetag in Bruchhausen war mir dann klar: hier möchte ich bleiben!  Glücklicherweise habe ich dann auch tatsächlich meine Traumstelle bekommen und verbringe nun mein FÖJ hier, während ich mich nebenbei auf ein Kunststudium vorbereite, bevorzugt Zeichentrickanimation in Dänemark.

 

Der Arbeitsalltag ist abwechslungsreich und nie langweilig; es stehen Forstarbeiten an, Beete and Zäune müssen in Stand gehalten und ausgebüchste Kaninchen wieder eingefangen werden, wir stutzen Bäume zurecht und weisen Spaziergänger darauf hin, den Ziegen kein Futter zuzustecken. Eingerahmt ist all das immer von der allmorgendlichen und -abendlichen Tierrunde, wenn Futter und Wasser verteilt werden und die Lieblingsbeschäftigung von uns drei FÖJlern ansteht: die Eselpflege. Misten, putzen und schmusen gehören zur Tagesordnung! Auch die Pausen verbringen wir am liebsten bei unseren Lieblingslangohren, wo wir es uns bei Regen, Sonnenschein und Äpfeln auf der Weide gut gehen lassen.

 

Neben dem, was man hier halt so lernt über Pflanzen, Tiere und Finanzämter, steht die Teamarbeit an erster Stelle. Ohne geht nichts! Wir sind schon jetzt ein eingespieltes Team und wenn mal was schief läuft, ist natürlich immer Frau Blomenkamp zur Stelle. Es gibt eigentlich immer was zu lachen und auch die anstrengendste Arbeit wird erträglich, wenn man zusammen ackert.

 

Das Fazit: ich finde es klasse hier und schon jetzt macht es mich traurig, dass mein FÖJ nur noch elf Monate und eine Woche dauern wird. Wer sich vor Brennnesseln, Eselrempeleien und viel Spaß nicht scheut, ist hier auf jeden Fall bestens aufgehoben!